Stich ins Herz – Erster Teil der São Paulo Reihe

Stich ins Herz – Erster Teil der São Paulo Reihe

Ein toter Fußballfan in einer einsamen Straße am Abend eines Fußballspiels zwischen zwei der Stadtrivalen von São Paulo ist für die Polizei kein Grund, genauer zu ermitteln. Nur der Journalist und Start-Up-Unternehmer Diogo, der eher zufällig am Tatort ist aber dem Opfer auf eine unheimliche Art ähnlich sieht, recherchiert auf eigene Faust und gerät so erst auf die Spur eines sehr idealistischen Portiers und später ins Fadenkreuz von Personen, mit denen er sich nie anlegen wollte.

Spekulativ – Das Ende der New Economy

Spekulativ – Das Ende der New Economy

Kurz vor der Hochphase der New Economy vor dem Jahrtausendwechsel beschließen drei Freunde und Informatik-Studenten, sich mit der Gründung eines Start-Up-Unternehmens selbständig zu machen. In einem Umfeld, in dem Visionen schnell mit viel Geld bezahlt werden, stehen ihnen sofort alle Türen offen. Aber sie merken ebenso schnell, dass sie nicht lange Zeit haben, ihre Vision zu entwickeln. Schnell werden sie zu den Getriebenen eines immer hysterischeren Umfelds. Spekulativ beschreibt die Geschichte von zwei Jugendfreunden, die sich einen Traum verwirklichen wollen und dabei immer wieder vor der Entscheidung stehen, ob sie sich und ihre Träume verkaufen lassen.

This is not Rio de Janeiro – Der erste Reiseführer für Santos/Brazil

This is not Rio de Janeiro – Der erste Reiseführer für Santos/Brazil

Der erste Reiseführer für die Stadt Santos in Brasilien – meine Heimat seit einigen Jahren. In diesem Buch erkläre ich nicht nur, warum es in einem wunderbaren und an Sehenswürdigkeiten so reichen Land wie Brasilien durchaus Sinn macht, das zwar sehr alte, aber meist ignorierte Santos zu besuchen und hier einige Tage zu verbringen – idealerweise am Strand. Es wird eine komplette Besprechung aller (!) Sehenswürdigkeiten geben, Reisetipps, Hotelempfehlungen und noch viel mehr. Für jeden Reisenden nach São Paulo ein Schnäppchen und ein Muss, denn die alten Hafenstadt hat nicht nur den weltgrößten Strandpark oder das Musuem Pelé zu bieten, sie bietet auch eine ganz eigene und wunderbar entspannte Atmosphäre. Das Buch wird auf Englisch geschrieben.

Brazil 101 oder Brasilien – Eine Einführung

Brazil 101 oder Brasilien – Eine Einführung

In diesem werden die Beiträge von Endless-Summer.com zusammengefasst und ergänzt.  In kurzen  und hoffentlich humorvollen Abschnitten und mit der Verwunderung eines „Gringos“ berichte ich über all das Skurrile und Alltägliche, mit dem mich meine neue Heimat Brasilien immer wieder konfrontiert. Sei es der Besuch eines Restaurants, das Eröffnen eines Bankkontos oder die ungeschriebenen Regeln zur Benutzung der Aufzüge oder das Verhalten am Strand – in Brasilien geht alles ein klein bisschen anders.

 

Über Philip K. Dicks „Labyrinth der Ratten“ und die Krise in der Ukraine

Manchmal hält das Leben wirklich merkwürdige Zufälle bereit, so etwa dass ich vor kurzem angefangen habe, „Das Labyrinth der Ratten“ (engl. The Zap Gun) von Philip K. Dick zu lesen. Das hat meinen Blick auf die Krise in der Ukraine nachhaltig beeinflusst. Passenderweise zeichnet sich in der deutschen Qualitätsmedienlandschaft gerade eine kleine Krise ab. So ist es interessant zu beobachten, wie z.B. auf SPON die gefangenen „OSZE-Beobachter“ langsam und kommentarlos zu Militärberatern werden. Und so geht es ja schon seit Jahren. Da wird der absurde Narrativ von einer „Staatsschuldenkrise“ und dass „Deutschland Europa rettet“ und „es geht uns gut“ wie ein Mantra wiederholt und erst in letzter Zeit eine wenig kritisch beäugt. Bei der Berichterstattung zur Ukraine dagegen wird von Anfang an bemängelt, dass sie zu einseitig auf den simplen Narrativ des irren bzw. bösen russischen Aggressors beschränkt ist. Spannend zu beobachten, dass die deutschen „Q“-Medien gerade erst anfangen zu lernen, dass sie die Meinungshoheit an das Internet verlieren.

Aber zurück zum „Labyrinth der Ratten“, einem Roman über einen (Kalten) Krieg: ein Westblock kämpft gegen einen Ost-Block, und weil es ein Science-Fiction ist, gibt es auch besiedelte Planeten, aber das spielt eigentlich keine Rolle. Hauptfigur des Romans ist der Waffenerfinder Lars Powderdry, der in Trance neue Waffen ersieht, die dann von der eifrigen Waffenindustrie gebaut und eingesetzt werden. Der verheerende „Erfolg“ dieser Waffen wird dem Publikum dann im Abendprogramm präsentiert. (So weit sind wir in der Ukraine zum Glück noch nicht, auch wenn die Bericht über militärische Bedrohungs-Übungen durchaus beunruhigend sind.)

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Alärmchen aus Schweden

Zurück von einem Ausflug in mehrfacher Hinsicht: nach Schwerden, ins Krimi-Genre und in die 70er Jahre. Und alles auf Empfehlung eines Freundes und weil ich mich mal wieder mehr mit Krimis beschäftigen wollte. Und diesem Gedanken ist es dann auch zu verdanken, dass ich „Alarm in Sköldgatan“ bis zum Ende gelesen habe, denn nach etwas mehr als der Hälfte ist sowohl mir, als auch dem Buch deutlich die Luft ausgegangen.

Aber es ist einfach einen Krimi zu kritisieren („krimisieren“ drängt sich greadezu auf), der schon so viele Jahre hinter sich hat. Erstaunlich eher, dass er mich auch heute noch, zumindest anfänglich, fesseln konnte.

Das liegt zum einen am schönen Auftakt – die ersten beiden Kapitel sind für mich auch die besten des ganzen Buches: da erschießt sich ein Mann und hinterlässt nur auf einem Zettel den Namen des Kommissars. Und kurze Zeit später explodiert ein Haus, das seit geraumer Zeit unter Beobachtung steht. Danach beginnt die Polizeiarbeit und damit leider auch der langsame Teil des Buches.

Nun mag ich ruhige Geschichten eigentlich, nur leider sind Martin Beck und seine Kollegen – es gibt eine ganze Krimireihe von Maj Sjöwall und Per Wahlöö – weder sonderlich interssant noch sympathisch. Und auch die Geschichte kann auf Dauer nicht wirklich faszinieren, gerade weil die neuen Impulse der Geschichte meist als Deus-Ex-Machina geliefert werden, d.h. einfach so und ohne Vorwarnung auftauchen.

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Leider nicht lesbar: Inselfluch von Kerstin Michelsen

tl;dr: Plot wenig originell und mit ein paar logischen Fehlern. Die Figuren sind flach und nervend. Sprache ist sehr einfach und der Schreibstil voller Schachtelsätze und Füllwörter. Insgesamt nervend. Nach 40% habe ich das Buch nur noch überflogen, was aber für die Story ausreicht.

Es sollte mal wieder ein Ausflug zu den Selfpublishern werden, und mir stand der Sinn nach einem Krimi oder einem Thriller. Also habe ich mich (großer Fehler) auf die Bewertungen auf Amazon verlassen und bin einer Empfehlung gefolgt und so bei „Inselfluch“ von Kerstin Michelsen gelandet, eine Lektüre die leider geeignet ist, das größte Klischee über Selfpublisher zu bestätigen, nämlich dass kein Wert auf Inhalt und Lektorat gelegt wird, solange das Cover gut aussieht.

Das Setting für diesen Thriller ist eigentlich gut gewählt: eine einsame, schwedische Insel, eine zusammengewürfelte Gruppe und ein einsames Haus – das riecht nach gutem Thriller-Material, auch wenn es nicht unbedingt originell ist. Aber leider fangen zwei Dinge wirklich schnell zu nerven an. Das ist zum einen der Sprachstil und zum anderen die flachen Charaktere ohne Entwicklung. Hinzu kommen noch ein paar logische Fehler und eine insgesamt sehr vorhersehbare Entwicklung der Geschichte, was insgesamt ein frustrierendes Leseerlebnis ergibt. Hier eine unvollständige Liste der Enttäuschungen.

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