„Ein Bild sagt mehr als tausende Worte“ wird gerne gesagt. Gerade wenn es um Tattoos geht, liegt ein Bild auch auf der Hand, bzw. unter der Haut. Aber wer schreibt oder liest, vielleicht sogar beides und noch dazu viel, der denkt vielleicht auch über eine Alternative nach. Und es gibt großartige literarische Tattoos, Zitate, Worte oder auch Bilder, die von Geschriebenem inspiriert sind.

Gerade weil es bei mir in den letzten Monaten sehr ruhig (=scheintot) gewesen ist, geht es heute mit etwas sehr Eindrücklichem weiter. Das Baby schläft inzwischen regelmäßig, eine neue Routine ist am Entstehen. Das scheint mir der passende Zeitpunkt zu sein, um über Worte auf, in und unter der Haut nachzudenken. Es muss ja nicht unbedingt der Name der Ehefrau auf der Brust oder die Namen der Kinder auf den Unterarmen sein, wie es in meiner derzeitigen, brasilianischen Heimat gerne getan wird. Es muss auch nicht so zerstörerisch vor sich gehen, wie in Kafkas Strafkolonie.

Stattdessen ein Mahnmal bzw. eine Erinnerung: „create“ zum Beispiel. Das beeindruckende Foto stammt von Kyrelimit und ist auf devianart.com zu finden. Mehr hier: 40 Cool Literary Tattoos. 50 Incredible Tattoos inspired by books. Oder: The Word made flesh. Und noch viele mehr.

Auch schön: „still I rise“

StillIRise

Dieser Post ist als Ankündigung zu verstehen, dass es jetzt weiter gehen wird. Informationen zu dem, was bereits im Entstehen ist, was in den nächsten Monaten kommen wird oder bereits Probe gelesen wurde. Denn trotz der vorübergehenden Stille war ich nicht untätig.