Wer auf Amazon Bücher anbietet, bekommt dort Zugang zur „Autorenzentrale“, wo man nicht nur sein Amazon-Profil festlegen kann, sondern auch täglich aktualisierte Berichte über den Verkaufsrang seiner Bücher bekommt. Dieser Verkaufsrang sagt zwar nicht direkt etwas über die Anzahl von Downloads aus, aber er gibt einen Hinweis. Die genauen Downloadzahlen bekomme ich mit ein paar Wochen Verspätung von meinem Distributor BooksOnDemand geliefert. Bei Amazon kann man sich den Verkaufsrang auch als Linie anzeigen lassen, von der stark zu hoffen ist, dass sie nie der eigenen Herzfrequenz nahe kommt. Hypertextträume zum Beispiel ist auf Platz 203 der Verkaufscharts eingestiegen, zuckte dann einige Wochen zwischen den Plätzen 200 und 4000 herum um sich dann, von einigen Ausschlägen in die 3000er-Region abgesehen so um den Rang 14.000 herum einzupendeln. Ist das gut? Nö. Ist das schlecht? Nö. Aber für einen kostenlosen Text ohne nennenswerte Werbung von einem Autoren ohne Bekanntheit ist das vermutlich zu erwarten.

„Ciao Bella“ dagegen hat als kostenlose Kurzgeschichte im Februar auf Platz 678 angefangen, fiel von dort langsam und über die Wochen bis auf Platz 9000-Irgendwas, um sich in den letzten drei Tagen aufzuraffen und massiv nach oben zu flattern. Platz 278 sagte meine Autorenzentrale gestern, was nach dieser spannende Statistik zwischen 200 und 300 Downloads täglich bedeutet. Die kleinen Freuden des Self-Publishers liegen in der Statistikinterpretation. Und plötzlich gab es sogar drei neue und allesamt hervorragende Rezensionen von einem – das Wort kommt nicht leicht über die Lippen – Stammleser?

Alles in allem: Hurra! Viel Spaß euch allen. Und bald gibt’s mehr, versprochen.